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Lagerung des Bieres

Das geschlauchte Jungbier ist noch nicht vollständig vergoren. Es enthält im Falle von Lagerbier noch immer 2,7% bis 2,8% Extrakt. Es zeigt sich trüb und geschmacklich noch nicht ausgewogen. Die, abhängig von der Biersorte, etwa vier bis acht Wochen dauernde Nachgärung im Lagerkeller soll den Extrakt-gehalt weiter auf 2,6% bis 2,4% senken. Durch die Lagerung bei leichtem Überdruck (0,3 - 0,6 bar) reichert sich das Bier zudem mit Kohlendioxid an (ca. 0,4%) und klärt sich zunehmend.

Ein weiterer erwünschter Effekt der Lagerung besteht in der Klärung des Bieres. Die trübenden Bestand-Teile des Jungbieres, wie Hefezellen sowie Eiweiß- und Gerbstoffverbindungen setzten sich langsam ab. Dadurch werden auch Bitter-stoffe ausgeschieden, die Einfluss auf den Geschmack, die chemisch-physikalische Stabilität des Bieres und die Schaumhaltigkeit haben.

Das Jungbier wird von der Temperatur beim Schlauchen (5.0° - 5,5° Celsius) langsam auf 0° - 2° Celsius abgekühlt.